Abgabe / Abgaben

Anderes Wort für Steuern. Wie z.B. Bundes-, Kantonal-, Gemeinde-, Umsatz-, Einkommens-, Gewerbe-, Kapitalertrags-, Erbschafts-, Vergnügungs-, Alkohol-, Tabak-, Verkehrs-,
Energie-, Hunde-,Straßenbenutzungs-, Genußmittel-, Grund-, Grunderwerbs-, Umweltbelastungs-, Kirchen-, Müll- etc. pp. - Steuern und sonstige Abgaben aus jeglichem Grunde, die dem Zweck dienen, öffentlichen Kassen Mittel zuzuführen.

Eigentlich der Anteil, den natürliche und juristische Personen in die gemeinsamen Kassen der Gesellschaft abgeben, damit daraus Gemeinschafts-Interessen verfolgt und bezahlt werden.

„Was man weg gibt, das ist man los!“ so lautet eine alte Weisheit der Großväter. Das Vermögen mindert sich. Mit abgegebener Verfügungsmasse kann man beispielsweise nicht mehr selbst Arbeitsplätze schaffen. Man vermag weniger zu bewegen.
Weniger zum eigenen Vorteil. Und weniger zum Vorteil des Gemeinwesens, welches, beispielsweise über geschaffene und gestärkte Arbeits-Plätze und über indirekte Folgen von jedem einzelnen Erfolg profitiert.

Werden aber die der Gemeinschaft als Abgaben übergebenen Mittel von den Dienern der Gemeinschaft mindestens so effektiv eingesetzt werden, um den gemeinschaftlichen Zielen zu dienen?
Um eine Abgabe zu rechtfertigen, bedarf diese stets präsente Frage der unzweifelhaft positiven Antwort. Sonst sollte man die Aufgabe lieber bei der Privatinitiative derer lassen, die es können.

Der Satz: "Wir sind das Volk" erinnert daran, daß in Demokratien ausschließlich das Volk der Souverän ist. Dessen primäre Entscheidungs-Gewalt, auch darüber, wofür – und mit welchen genauen Aufträgen – man sich gemeinsam Delegierte und Staatsdiener hält, gilt es zu verteidigen. Wehret den Anfängen.

Die auch "Steuern" genannten Abgaben für jede gemeinsame Sache unterliegen der Notwendigkeit einer Überzeugung, daß Abgaben einer gerechtfertigten und angemessenen Sache zufließen, die der Gemeinschaft auch wirklich dient. Und zwar effektiver, als mit den selben Mitteln auch die Einzelnen zum Wohle der Gemeinschaft agieren könnten und dies, als ethische Selbstverständlichkeit, auch pflichtgemäß tun würden. So, wie in vielen Gemeinden bis heute Jeder vor der eigenen Türe kehrt, statt dies gemeinsam beschafften und verwalteten öffentlichen Kehrmaschinen zu überlassen.

Es gibt Länder, wie beispielsweise die Schweiz, in denen jungen Unternehmen anfänglich Steuerfreiheit gewährt wird, um ihnen zunächst die Überwindung typischer Start- und Wachstums - Schwierigkeiten und eine gesunde Konsolidierung zu erlauben.
Da das so geförderte Wachstum neuer Firmen so erst recht zu mehr und sichereren Arbeitsplätzen führt, als wenn Unternehmen sich das anfängliche Wachstum nicht leisten könnten, nimmt die Res Publica dank solcher Gründungen in sofort vermehrtem Umfange Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge ein.

Warum also darüber hinaus die Unternehmen, welche neue Arbeitsplätze schaffen und durch ihr wachsendes Vermögen nachhaltig sichern, während ihrer Kinderkrankheiten noch zusätzlich schwächen?
Allein ihre Existenz mehrt ja, über die Beschäftigten und deren Lohnsteuern und Sozialversicherungs-Beiträge, bereits als erster Schritt die Abgaben. Und schließlich zahlen ja dann auch die Inhaber auf Gewinne, sobald sie diese dem Unternehmen entziehen, Steuern.
Es dient also der Gesellschaft, wenn Vermögen nur dann besteuert wird, wenn es nicht pflichtgemäß, unternehmerisch genutzt wird, um Potentiale in Realität zu wandeln.

In besagter Schweiz bestimmen übrigens auch die Bürger selbst die Höhe und Progression oder Degression von Steuern.
Es ist ein verdächtiges Zeichen von Demokratie-Feindlichkeit, wenn dies dazu führt, daß gerade das Land, wo eine "politische Klasse" nach wie vor einigermassen daran gehindert wird, Demokratie auf ein Abstimmungs-Roulette über den Zugang zu Selbstbedienungs-Trögen zu reduzieren, wegen seiner derart eigenständig vom Volk fixierten Abgaben-Struktur und Höhe
als "Steuerparadies" zu diskreditieren versucht wird.

Abzocker

Angestellte Manager und Funktionäre mit Selbstbedienungs-Mentalität. Obwohl eigentlich als Kümmerer zum langfristigen und nachhaltigen Wohle einer Sache bestellt, handeln Abzocker nach sachfremden Kriterien, um dadurch für sich und Andere persönliche Vorteile zu erzielen.

Gefördert wird dies Fehlverhalten durch die spekulativen Haltungen sogenannter Aktien-Halter, die - anders als klassische Aktionäre - von ihrem unterstellten "Besitzer"-Recht (oft, ohne etwa alle Aktien, oder auch nur eine Mehrheit zu besitzen) Gebrauch machen, und den Kümmerern (engl: Managern) Honorierungen und Prämien versprechen, wenn anstelle des Wohls des Unternehmens im Interesse der zeitweiligen Aktien-Halter (Shareholder) gehandelt wird.

Ein Beispiel derartiger Abzocker-Mentalität ist das seinerzeitige "Ousting" des Apple-Gründers und Chefs Steven Jobs, weil dieser für den Geschmack von Aktionärs-Gruppen, die "Kasse machen" wollten, zu viel Geld in die stetige Weiterentwicklung der von Apple geschaffenen und tonangebend realisierten "Personal Computer" stecken wollte. Vor allem in die Weiterentwicklung eines intuitiven Benutzer-Interfaces mit Personen- und Sprach-Erkennung, wie er es später mit seiner nächsten Firma "Next" realisiert und u.a. an IBM und Toshiba lizensiert hat.

Der Niedergang Apple's aus 40 % Marktanteil weltweit (zum Vergleich: IBM hatte nie mehr als 4%) bis in den nahen Ruin, und die anschliessende Rettung durch die Rückkehr des Unternehmers, zunächst als interim (i-) CEO, der mit schnell aus dem Boden gestampften interim- (i-) Produkten das Unternehmen rettete, ist bekannt, und dient daher als eindrucksvolles Beispiel für unendlich viele ähnliche Fälle. Allerdings meist ohne ein ähnlich gutes Ende. Wobei anzumerken bleibt, daß Apple seinen ursprünglichen Anteil am Weltmarkt, auch durch die Plagiate der Benutzeroberfäche seitens Microsoft etc. nie mehr zurück bekommen wird. Ein Schaden, der nicht nur für die dauerhaften Aktionäre, MItarbeiter und die Region, sondern vor allem für die Welt irreversible Folgen hat.

Namentlich all jene Menschen, die derart durch diese Aktionärs- und Manager-Wilkür erzwungenermassen daran gewöhnt wurden, mit weniger Benutzer-Freundlichkeit als anderenfalls die "Norm" geworden wäre, zufrieden zu sein. Nicht gut, für die Welt und ihre Menschlichkeit. Nicht gut für Werte, Haltungen und ihre Vielfalt.

Da die Schäden solchen Fehlverhaltens, bei den derart gezielt ruinierten Unternehmen, ihren Mitarbeitern, Lieferanten und vor allem auch Zielgruppen, und bei den hiervon regional betroffenen Gemeinwesen, ins unermessliche gehen, erscheinen hier Änderungen des Aktienrechtes dringend geboten.
Allerdings ist es schwierig - immer umgehbar, also müssig - fehlende Moral und Ethik durch von Menschen geschriebene Gesetze zu ersetzen.

Sind aber "Wutbürger" die einzige Alternative?

Adler

Hochfliegende kräftige Vögel, deren Scharfblick und Übersicht, dank ihrer ganzheitlichen Perspektive, kein komplexer Sachzusammenhang entgeht und auch kein Detail verborgen bleibt. Adler fliegen oft paarweise und haben kein Problem damit, wenn sich ihre Reviere überlappen.
Ihre Ruhe und Kraft läßt sie in aller Ruhe auf Gelegenheiten warten, um für ihre Jungen im Horst die nötige Nahrung zu erjagen. Dabei flößt allein ihre Anwesenheit ihrem Umfeld Respekt ein. Eine unvergessliche, berühmte Szene spanischer Tierfilmer zeigt sogar, wie ein Adler eine Gemse aus einer Wand holt und nach einem anfänglichen Sturzflug die Last doch erfolgreich nach Hause bringt.

Von menschlichen Adlern nimmt man wohl zu Recht an, daß sie neben der Verfolgung ihrer eigenen Interessen und der Aktivitäten zugunsten ihres Horstes resp. Unternehmens sehr wohl das große Ganze aufmerksam und mitverantwortlich überblicken, ohne sich überall einzumischen.
Dafür werden sie umso souveräner intervenieren, wenn sie, als Gleichnis, einen Schulbus mit Kindern auf einem Bahnübergang festsitzen und einen Zug herannahen sehen.

Diese couragierte Haltung, nämlich im Gefahrenfalle auch dort einzugreifen, wo es einen eigentlich nichts angeht, darf und muß man zu recht von mittelständischen Unternehmern auch zugunsten anderer und insbesondere junger Unternehmer und Unternehmen erwarten und fordern.

Aktie

Anteilsschein für die Beteiligung an einem Unternehmen,
der entsprechend den Statuten des Unternehmens konvertibel und handelbar ist.
Je nach Gesellschaft und Statuten kann es verschiedene Aktien geben, welche für ihre Inhaber verschiedene Rechte und Pflichten mit sich bringen.

Aktionär

Gesellschafter und Mitbesitzer eines Unternehmens,
welcher seine Anteile, auch stückweise, jederzeit ohne weitere Formalitäten erwerben und veräußern kann.

Amorph

Gestaltlos, ohne eigenes Wesen. Jedenfalls nicht im Sinne üblicher Betrachtungsweisen. Eine Bezeichung für Stoffe,
die keine erkennbare Struktur oder Muster erkennen lassen.

Bei blitzartiger Abkühlung kann man auch von solchen Stoffen eine amorphe Variante erzeugen, die normalerweise eine kristalline Struktur aufweisen.
Amorphe Materialien weisen oft – wie übrigens auch Nano-Partikel – andere Eigenschaften auf, als ihre "normalen" Entsprechungen. So beispielsweise bei Stählen für Stator-Bleche: Andere elektro-magnetische Eigenschaften, wie beispielsweise eine nochmals deutlich günstigere Hysterese-Kurve.

Amorphe Magnetische Metalle – AMM

Auch amorphe magnetische Materialien. AMM. Stoffe, die im Gegensatz zu üblichen ferromagnetischen Materialien und Stählen keine kristalline Struktur haben. Das Interesse an ihnen entsteht durch vorteilhafte Eigenschaften, namentlich als Stator-Bleche
für elektrische Maschinen. Mit ihnen ist es möglich, erheblich leichtere und zugleich auch effizientere elektrische Maschinen
zu realisieren, als mit normalen Mu-Metallen.

Lange war die von Value Group Gründer Gerhard K. Eichweber bereits in den siebziger Jahren für die 90er Jahre als "spätestens realisierbar" eingeschätzte Möglichkeit, die fertigungstechnischen Probleme der Bearbeitung der extrem harten AMM Materialien zu überwinden, ungelöst. Dies auch durch das eifersüchtig restriktive Verhalten des ursprünglichen Anbieters Allied Signal, der fremde Forschung mit dem Material nicht goutierte.

Erstmals gelöst und sogleich einer weiteren Optimierung zugeführt wurde die Technologie durch Value Group Associate Tadeusz Stec. Seither sind extrem leichte Elektromotoren und erheblich effizientere Generatoren (z.B. als Retrofit für leistungsfähigere Wind-Energie-Anlagen) technisch realisierbar. Insbesondere werden mit AMM auch Radnabenmotoren möglich, die zugleich große Anfahrdrehmomente und hohe Geschwindigkeiten erzielen. Dies war lange Zeit ein Widerspruch bei der Auslegung von Motoren. Radnabenmotoren müssen möglichst leicht sein, um duch ihre ungefederten Massen die Straßenlage von Fahrzeugen möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Vorschläge neuartiger getriebeloser Hybrid-Antriebe mit einem Diesel-Generator und leichten Elektromotoren finden sich beispielsweise in Skizzen von Gerhard K. Eichweber aus seiner Schulzeit (ca. 1964, beeinflusst durch die Schwächen des damaligen "Amphy-Car") und erneut in der Veröffentlichung einer internen Value Design-Studie "Alternatives Individual-Transport-Mittel" von 1976, welche nach Ablehnung durch Volkswagen Vorstand Toni Schmücker 1977, im Jahre 1978 in der italienischen Zeitschrift "Design" veröffentlicht wurde.
Diese Veröffentlichung beeinflusste auch durch ihr anderes Konzept eines universell nutzbaren Innenraumes spätere Automobil-Typen, namentlich bei Renault und Swatch (Smart, A-Klasse).

Diese einst "zu frühen" Konzepte waren kürzlich Gegenstand einer Revision. Diese steht auf Anfrage zur Verfügung.

Angebot

Ein mit dem Ziel des umwerbenden Überzeugens unterbreiteter Vorschlag, welcher darauf abzielt, die Interessen, Bedürfnisse und Präferenzen eines Kunden - oder einer Kundengruppe (Zielgruppe) - möglichst genau zu treffen und durch Begeisterung der Käufer und akklamierender Dritter zum Kaufentschluß zu führen.

Wo es nicht gelingt, respektive vernachlässigt wird, ein Angebot mit wohlwollenden Interesse subtil auf Vorlieben von Kunden und Zielgruppen abzustimmen und deren Präferenzen möglichst unvergleichlich zu erfüllen, respektive zu übertreffen, ist die Neigung zu beobachten, das ungenügende Eingehen auf qualitative Präferenzen und fehlende Einzigartigkeit durch niedrige Preise zu kompensieren.

Derartige Preisunterbietungen und die daraus resultierenden Preiskämpfe können naturgemäß nur dort zum Erfolg führen, wo kein Angebot die spezifischen Präferenzen von Kunden dank seiner qualitativen Unterschiedlichkeit wirklich genau trifft oder übertrifft.
Neben einer Reduktion der Preise reduziert die mangelnde Erfüllung von Wünschen auch die Zahl der zustande kommenden Geschäftsabschlüsse. Viele werden entweder auf besser passende Angebote warten, vorhandene Produkte länger reparieren und nur zur Not den Neukauf eines „Me-Too“-Produktes abschliessen, wenn kein genau passendes Angebot in Sicht ist, für welches man dann auch gern den passenden Preis zahlen würde.

Es ist also im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft, daß Unternehmen sich durch deutliche Unterschiede ihrer Angebote um die Akzeptanz und Begeisterung ihrer spezifischen Zielgruppen bewerben, indem sie unterschiedliche Präferenzen verstehen und besser als Andere zu bedienen suchen.

Anlass

Gelegenheit, aus der heraus Dinge voran getrieben werden, für die es Gründe und Motive gibt. Insofern besteht ein Unterschied zwischen Anlass und "Grund". So haben Kriege stets einerseits Gründe und andererseits Anlässe. Insbesondere, wenn die Gründe nicht zu rechtfertigen sind, liefern Anlässe im Sinne einer Scheinrechtfertigung die Vorwände. In vielen Fällen kann man Anlass also als eleganteres Synonym für "Vorwand" bezeichnen.

Im positiven Sinne der Nachhaltigkeit sind Anlässe Momente, an denen man die Gelegenheit wahrnehmen kann, hehre, aber bis dahin nicht ausreichend verfolgte Vorhaben, Maßnahmen und Änderungen zu stärken.

Arbeit

Kraft mal Weg, also die aufgewandte Kraft und die dadurch bewältigte Wegstrecke, ist Arbeit.
Dies gilt auch im übertragenen Sinne für Arbeit als schöpferischen Prozeß und insbesondere als Produktions-Faktor in der Wirtschaft. Neben der physikalischen Definition bezeichnen wir mit Arbeit also jede zielorientierte Tätigkeit. Insbesondere, wenn Arbeit einem konstruktiven Ziel dient, vermittelt Arbeit den Ausführenden, ebenso wie den nutznießenden Dritten, Freude und Erfüllung.

Wenn die individuelle Form ihrer Ausführung und die Ergebnisse der Arbeit der Person, die diese Arbeit verrichtet, die Möglichkeit bietet, eigene Fertigkeiten zu üben, zu steigern und unter Beweis zu stellen, steigert dies Freude und Erfüllung sowie Selbstwert-Gefühl. Ebenso, wie es die Anerkennung seitens Kollegen, Arbeitgebern und Gesellschaft begründet. Hierbei wiegt die qualitative, menschliche Komponente der Wertschätzung mindestens so schwer, wie quantitative Aspekte der Entlohnung durch Lohn, Prämien, Boni und andere Vorteile. Wo letztere zum Hauptmotiv der Arbeit degenerieren, gerät die Gesellschaft in Gefahr. – Insbesondere dann, wenn das eigentlich erwartbare Resultat menschlicher Bestätigung verweigert oder abschätzig bewertet wird und Ersatzbefriedigungen statt in konstruktiven Hobbies in zunehmend destruktiven Aktionen ihre Kompensation sucht und erst hierin berechtigte Frustrationen ein Ventil finden.

Arbeitsplatz

Als Arbeitsplatz bezeichnet man das einer Tätigkeit angepasste unmittelbare Umfeld. Zunächst im physischen Sinne von Infrastruktur, Werkzeugen, ihre Ergonomie, Bedienbarkeit bis hin zum Raumklima, Reinlichkeit und Sicherheit.
Und im übertragenen Sinn als Arbeitsklima, im Sinne des menschlichen Umfeldes. Der Optimierung dieser Aspekte im Interesse von Identifikation, Unternehmenskultur und Produktivität in einer Firma dienen Arbeitsplatzgestaltung, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung.

Arbeitsplätze

Als Summe der regulär entlohnten Arbeits-Verhältnisse dient der Plural "Arbeitsplätze" als Bezeichnung für Gelegenheiten, damit möglichst viele Mitglieder einer Bevölkerung einer geregelten und erfüllenden Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Arbeitsplätze können nur auf Dauer unterhalten werden,
wo die Erträge der Unternehmen dies möglich machen.
Diese Fähigeit der Unternehmen ist aus gesamtgesellschaftlicher Sicht daher eine der wichtigsten Vorausetzungen für Wohlstand und Frieden.

Arbeitsplätze entstehen nachhaltig, also auf Dauer und unter vertretbaren Umständen allein dort, wo Unternehmen durch Alleinstellungsmerkmale und Innovationen die Voraussetzungen für solide Nachfrage nach Angeboten schaffen, die aus dem besseren Eingehen dieser Angebote auf Menschen und die Vielfalt ihrer Werte, Haltungen und Bedürfnisse einen markanten Vorteil beziehen, der zur Bevorzugung dieser Angebote führt, weil in den liefernden Unternehmen Menschen mehr Interesse und Anteil an den Präferenzen der Zielgruppen nehmen.

Infolge des direkten Zusammenhanges zwischen qualitativer Unterscheidung der Zielgruppen seitens Lieferanten und Geschäftserfolgen, die den entsprechend motivierten Menschen als Mitarbeitern und Geschäftspartnern erfüllende Arbeitsplätze sichern, gebührt der Stärkung von Innovations-Kraft, Innovationen und Alleinstellungsmerkmalen eine Priorität in der Allokation der Ressourcen jedes Unternehmens. Denn erst stetiger Erfolg sichert Arbeitsplätze und schafft neue nachhaltige Arbeitsverhältnisse.

Architektur

Planen und Realisieren von Bögen, Gewölben und Dächern.
Fachbereich des Bauwesens, der über die rein ingenieurmässige Planung der Funktionalität von Bauten hinausgeht.

Architektur ist Baukunst, wenn sie denn wirklich Kunst ist.
Architektur nutzt hingegen "Kunst am Bau", um mittelmässige Gestaltung zu dekorieren.

Architektur ist ein Teilbereich des Designs, wenn sie denn wirklich Design ist. Wenn sie also Menschen in ihrer Vielfalt trefflich hilft, Leben als individuelles Sein in den von ihr gestalteten Räumen selbstbestimmt zu realisieren.

Will Architektur hingegen Stil über Funktion und Nutzung erheben, ist Stil-Architektur oberflächliches Styling, nicht anders, als die meisten US-Automobile des vergangenen Jahrtausends.

Als Negativ-Definition: Architektur ist definitiv nicht die Realisierung der Träume und Vorstellungen der Planer auf Kosten von Bauherren und Nutzern. Oder sollte es jedenfalls nicht sein.

Im Sinne und als Teil von Corporate Design ist Corporate Architecture der Ausdruck des Wesens eines Unternehmens, welcher zugleich dies Wesen im Sinne einer Zielsetzung von Selbstbild und Fremdbild fördert, indem die Planung Räume schafft, in denen dies Wesen sich realisiert und weiter entwickelt.

Architektur ist jener Teil des Designs, der Objekte betrifft, um die man nicht nur herum, sondern in die man auch hineingehen kann. Architektur schafft Räume für Menschen und ihr Leben.
Da Arbeit nicht nur den grössten, sondern zugleich einen wesentlichen Teil des wachen Lebens von Menschen ausmacht, ist die Architektur von Büros, Labors und Fabriken, einschliesslich der Gestaltung von Arbeitsplätzen, einer der wichtigsten Bereiche der Design-Architektur.

Wie in allen Bereichen des Designs, erfordert die Triade aus Planer, Auftraggeber und Nutzern als ultimative Zielgruppe auch in der Architektur eine bewusste Spezifikation der Aufgabenstellung als qualitatives Briefing, welches die Raison d'Êttre der Baumassnahme für die Zielgruppe ins Zentrum stellt.

Planung wird erst durch ihre Realisierung zu Architektur.

Es gibt gute Entwurf-Architekten. Und es gibt gute Fachleute für Ausschreibung und Vergabe, sowie für Bauleitung. Erst wenn all diese Kompetenzfelder gut besetzt sind, kann Architektur als Design überzeugen, bei dem Bau- und Betriebs-Kosten ebenso Teil der Optimierung sind, wie - sowieso - die Erfüllung der Nutzer-Kriterien.

Demgegenüber gibt es berühmte Entwurfs-Architekten, die an Wettbewerben mit "künstlerischen" Visionen brillieren, denen man aber im Erfolgsfalle die Realisierung nicht überlassen darf, wenn die Kosten-Vorgaben nicht regelmässig um weit mehr als das Doppelte übertroffen werden sollen.

Auch im Bereich des Bauens gilt somit die Design-Regel, daß die besten Entwürfe "niemandem nützen, wenn sie wegen zu hoher Kosten ihre Zielgruppe nicht erreichen". Oder, bei öffentlichen Bauten, die Bauherrschaft - das Volk - übervorteilen.

Architektur-Kosten
s.a. Bau-Kosten

Wie für jede Planung und Gestaltung gilt für Architektur:
Projektierung kostet. Und sie definiert Kosten.

Wie in vielen ursprünglich verkammerten Berufen, werden die Honorare für Architektur vielerorts durch allgemeinverbindliche Regeln festgelegt. Diese haben Gesetzes-Charakter. Beispiel Deutschland: Honorar Ordnung für Architekten und Ingenieure HOAI.

Da der Aufwand der Planung grosser und kleiner Projekte ähnlich, also nicht proportional zu den Baukosten ist, sehen Honorarordnungen bei umfangreichen Projekten einen prozentual geringeren Satz vor, als für kleine Projekte. Gleichwohl decken die Honorar-Ordnungen die Planungs-Aufwendungen bei kleinen Projekten eher weniger als bei grossen.

Unter dem Vorwand schlechter Zeiten, und unter dem Einfluss irreführender Paradigmen als "Moden", tendieren Bauherren dazu, Architektur-Kosten nicht gemäss Honorar-Ordnung vergüten zu wollen, sondern zu niedrigeren Sätzen. Dies beeinträchtigt die Möglichkeit der Planer, so sachgerecht zu arbeiten, wie dies im Interesse der Optimierung der Ergebnisse eigentlich korrekt wäre. Das Ergebnis, schlechte Architektur, schadet nicht nur den Nutzern der Ergebnisse, sondern der Gesellschaft: Unter dem irrigen Anspruch, Architektur gehe allein den Besitzer einer Immobilie etwas an, entsteht visuelle Umweltverschmutzung.
Zugleich schadet dieser Ansatz auch dem Auftraggeber und seinen Nachfolgern als Besitzer: Schlechte Gestaltung erfüllt ihre Funktionen schlechter und die Ergebnisse sind weniger wert Vor allem aber kann es sich ein Planer bei zu knapper Honorierung nicht leisten, Kosten durch Planung zu mindern. So bleibt nur noch die Kostensenkung durch Einkaufs-Vrhandlungen bei Ausschreibung und Vergabe. Und auch hier ist normaler Aufwand durch geringe Honorierung begrenzt.

In allen Details wirklich gute Gestaltung und Planung, Ausschreibung und Bauleitung stellt einen Aufwand dar, der in seinem positiven Extrem von den Gebühren gemäss Honorar-Ordnungen nur gerade eben gedeckt wird.
Wenn Planer von der korrekten Honorierung absehen, und einen Auftrag dennoch annehmen, darf unterstellt werden, dass sie sich weder leisten können noch eisten wollen, wirklich fachgerecht ein Optimum zu erarbeiten und umzusetzen.

Bei Value Design werden Planungs-Aufwendungen als Teil der Value Design Methodik technisch wirtschaftlicher Optimierung in einem Zuge mit den Ergebnissen des Planungs-Ergebnisses budgetiert und gesteuert.

Im Interesse gründlicher Projektierung und der Erzielung des Gesamt-Kostenminimums ist es angezeigt, das Planungs-Ziel auch hinsichtlich seiner Baukosten zu budgetieren und dies Budget zur Grundlage eines Festpreis-Honorars für die Architektur-Kosten zu machen. Auf dieser Grundlage kann dann eine Erfolgsbeteiligung der Planer an den gegenüber dem Normal-Budget erzielten Kostensenkungen durch geschickte Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung vereinbart werden.

Das derart durch Prämien erhöhte Honorar erlaubt den Planern, den Mehraufwand gegenüber "normaler" Architektur intern zu rechtfertigen, und sichert dem Bauherren ein wirklich rundum gutes Ergebnis zu geringen Kosten. Beim Bauen lässt sich durch gute Planung mehr sparen, als durch Preis-Drücken. Und erst recht mehr, als durch Drücken der Kosten der Planung.

Artefakt
Menschenwerk

Jegliches Ergebnis meschlicher Aktivität, von Gedanken und Ideen über Pläne und Projekte zu den Ergebnissen: Produkte, Strukturen, Bauten - und die Folgen.

Es sind die Folgen, unmittelbare Ergebnisse wie mittel- und langfristige Konsequenzen, die nahelegen, vor der Realisierung von Artefakten ebenso umsichtig wie weitsichtig die Sinn-Frage zu prüfen.

Aufrechterhaltbar
Sostenible, Sostenibile, Sustainable

Von sus-tenere: hoch halten oder aufrecht halten und abile: fähig.

Synonym für "nachhaltig", welches in den an Latein angelehnten Sprachen noch einmal anders darlegt, worum es bei Nachhaltigkeit geht:
Alles Planen, Tun und Lassen so zu entscheiden, dass es auch nach Jahrzehnten noch unter allen Gesichtspunkten als "richtig" beurteilt werden wird.
So dass man die Feststellung, umsichtig und weitsichtig gehandelt zu haben auch im Lichte des Rückblicks aufrecht erhalten kann und für sein Tun und Lassen auch von Enkel-Generationen noch gelobt werden wird.

Aufrechterhaltbarkeit setzt somit auch "Ganzheitlichkeit" voraus.
Insbesondere steht langfristige Aufrechterhaltbarkeit im Gegensatz zu kurzfristigen Erfolgs-Bilanzen kurzsichtigen Agierens von Personen, die damit rechnen, "längst über alle Berge zu sein", wenn die langfristig kontraproduktiven Effekte derartigen Handelns auch für Dritte immer offensichtlicher werden. Diese einst als "Job-Hopping" bezeichnete Karriere-Form angestellter Kümmerer steht im krassen Gegensatz zum auf Generationen angelegten Kontinuitäts-Konzept verantwortlichen unternehmerischen Handelns.

Wo dies Kontinuitäts-Konzept, zu dem auch wohlbedachter Wandel gehört, heute auch unter Unternehmern "unmodern" geworden ist, ist dies eine gravierende Folge irreführender Paradigmen, welche quantitative Kriterien über Werte stellen.

Da diese Paradigmen jeder Gesellschaft schaden, und damit auch den ihnen lemminghaft folgenden Akteuren höchstens kurzzeitig nützen, können all die Kräfte, die sie propagieren als Saboteure an Wohlstand und innerem sowie äusserem Frieden angesehen werden. Ihr Handeln kann definitiv nicht als langfristig aufrechterhaltbar bezeichnet werden.

Ausbildung

Im Gegensatz zur Bildung, welche alle Lebensbereiche umfasst und also insbesondere die Allgemein-Bildung mit einschließt, bezieht sich die Ausbildung auf jene Aspekte, die besonders vordringlich der unmittelbaren Lebensfähigkeit und dem "Funktionieren" in der Gesellschaft dienen. Ausbildung unterliegt daher Nützlichkeits-Kriterien, die meist nicht oder nur rudimentär auf die Inidividuen eingehen. Neben den nächstliegenden Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten führt das Utilitaritäts-Prinzip dazu, daß auch akademische Ausbildung immer stärker auf Anwendungswissen fokussiert ist und demgegenüber Grundlagenwissen und dessen Breite immer mehr zurück gedrängt wird. Hierauf basiert auch die Massenmeinung, Wissen veralte. Dies gilt in der Tat für Anwendungswissen, denn mit jeder neuen Computersoftware muß etwas neues gelernt werden. Die Verallgemeinerung dieser Beobachtung auf Grundlagenwissen und breites Allgemeinwissen hingegen führt zu einer Verdummung der Gesellschaft. Statt zur Stärkung ihrer Denkselbständigkeit werden Menschen zu "Rädchen in Getrieben" erzogen. Die Kurzsichtigkeit dieser Entwicklung wird derzeit noch kaum offen angesprochen.

Andererseits liefert das Land, aus dem dieser Trend stammt, USA, mit seinen - von elitären Ausnahmen abgesehen – schlechten Schulen und Universitäten und der Nichtexistenz einer umfassenden Berufsausbildung als "Lehre" oder "vocational Training" das Beispiel dafür, wohin diese Entwicklung zwangsläufig führt: Ohne ständigen Zufluss gut ausgebildeter Facharbeiter als Einwanderer könnte man in USA kaum Innovationen realisieren, weil Prototypen und Kleinserien die umfassenden Fähigkeiten erfordern, die zu erlernen das Land seinen Bürgern vorenthält. Serien der fertigen Produkte hingegen können dann im Lande gefertigt werden, weil hierfür angelernte Arbeiter "ausreichen" - wenn nicht gleich Roboter eingesetzt werden. Neben diesen offensichtlichen Effekten führt die auf Anwendungswissen reduzierte Berufsausbildung zu Unmündigkeit der Bürger - ohne daß sie es selbst merken.