Haben

Haben kann kein Sein ersetzen.
Haben ist, was vor allem Habenichtse beeindruckt.
Habenwollen führt aber allein nicht zu Haben.
Wobei das Sein über den Weg zum Haben entscheidet.
Beispielsweise als Erfinder, Handwerker, Händler, Politiker, Funktionär, Dieb, Betrüger…

Haben verliert seine Relevanz, sobald man hat.
Maslow hat dies an der Pyramide der Bedürfnisse gezeigt.
Im erweiterten Sinne wird das Sein der Menschen, werden die allen Menschen latent innewohnenden Unterschiede durch das Haben befreit. Aber man muss nicht erst haben, um zu sein.

Auf Haben und Neid aufbauende Ideologien haben es schwer,
ihre zersetzende Kraft auszuüben, wo Politik zu Haben führt.
Wo gute Politik zu Wohlstand führt, brauchen alle Menschen
Häuschen im Grünen und keine Platten-Ghettos.
Halten Sozialisten deshalb das Präkariat aufrecht?
Setzen sie deshalb auf grosse anonyme Firmen, anstatt auf
Unternehmertum und unternehmergeführte Firmen,
die der Erreichung ihrer hehren Ziele als einzige wirklich förderlich sein können?

Haben, Wohlstand für Alle, entsteht aus Unternehmertum und seinem Menschen ernst nehmenden Eingehen auf das ganz verschiedene Sein verschiedener Menschen als qualitativ anhand ihrer Werte und Haltungen zum Leben unterschiedliche Zielgruppen.

Auch so entsteht Haben aus Sein. Dem individuellen, vielfältigen Sein aller Menschen und ihres Strebens. Und dem Sein derer, die anderer Menschen reale und potentielle Wünsche zu verstehen suchen, um zu ihrer Erfüllung beizutragen. Durch möglichst genau passende Angebote. Als Unternehmer wie als Mitarbeiter.

Haltungen

Menschliche Einstellung gegenüber Werten, Konzepten, Sachen. Da sich Psyche auch in Körperhaltungen ausdrückt, besteht hier nicht nur ethymologisch ein Zusammenhang.

Haltungen von Menschen und Gruppen sind Ausdruck ihrer Werte, Ethik, Moral, Bildung und Ausbildung. Neben ethnischen und allgemeinen kulturellen Einflüssen, sind es die Konzepte, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Erfahrungen, die die Haltungen von Menschen prägen.

In ihrer individuellen Einzigartigkeit weisen Menschen doch mit vielen anderen Personen immer wieder anders überlappende Gemeinsamkeiten auf, die es erlauben, sie anhand ihrer Haltungen zu den jeweils interessierenden Fragen und Details als Gruppen zusammen zu fassen.
Für Angebote von Firmen, Institutionen und Organisationen führen diese Gemeinsamkeiten zu qualitativen Beschreibungen von Zielgruppen und ihren Motiven, welche es zu verstehen gilt, um diese mit Alleinstellungsmerkmalen und Innvationen besser zu bedienen, als bisher bekannte Angebote.

Als tiefere Wurzeln qualitativer Unterschiede sind es die durch Werte und Erfahrungen geprägten Haltungen zum Leben, die es an Menschen interessierten unternehmerischen Köpfen erlauben, die Haltungen zu Details von Produkten und Angeboten zu antizipieren und im Dialog immer noch besser zu verstehen, worauf es ankommt, damit Innovationen möglchichst entschieden angenommen werden und zu einer Identifikation mit Angeboten und Anbietern führen.

Hendiadyoin

Ausdruck durch Nutzung zweier fast gleich bedeutender Worte. Im Sinne der Verstärkung, auch im Sinne einer Unterstreichung der Allgemeingültigkeit einer Aussage.

Man könnte auch einfach sagen: "Doppelt gemoppelt".

Im Gegensatz zu einer Tautologie ist ein Hendiadyoin keine "überflüssige" Redundanz, bei der zwei absolut gleichbedeutende Synonyme das selbe doppelt sagen, sondern eine Verstärkung unter Nutzung sich abrundend ergänzender Worte, die in etwa das selbe sagen.

Bei Cäsar hätte ein bestärkendes Hendyadoin also beispielsweise getötet und ausgemerzt lauten können. Beispielswerse zu übersetzen als: "Mit Stumpf und Stil" (auch ein Hendyadoin) ausgerottet.

Wenn nun das Wort ausgerottet noch als drittes hinzu gekommen wäre, so nennt man dies ein "Hendiatris": Getötet, ausgemerzt und ausgerottet.

Oder feiner – auch das gab's im alten Rom: "Befriedet"
Im Gegensatz zu: "Frieden schliessen".
Übrigens unter Nutzung des selben Wortes, nur grammatisch anders konstruiert. Genau wie bei Überzeugen oder
(mit Machtmitteln oder Geld?) überreden…

Martialische Termini, die man besser in Erinnerung behält, so lange Frieden nicht die Normalität ist, die er längst sein sollte.

Holistisch

Als rundum abgewogene Fundierung von Plänen und Handlungsweisen eine Voraussetzung für Nachhaltigkeit.

Horizont

Trennlinie zwischen Erde und Himmel.
Bei Dunst und Nebel verschwimmt der Horizont zu einem kaum definierten Bereich. Dies gilt auch im übertragenen Sinne bei fehlendem Fokus auf Mittel- und Langfristigkeit.

Ein weiter Horizont ist Teil und Voraussetzung für Überblick, Wissen, Umsicht und Weitsicht als Führungs-Voraussetzungen.

Bei Planungen und Vorbereitung auf Alles, was denkbar ist, sind die Zeit-Horizonte von Zukunfts-Perspektiven eine wichtige Erfolgs-Voraussetzung. Ihnen stehen oft Paradigmen gegenüber, die dem Fehlen eigener Vorstellungs-Kraft und Bereitschaft entspringen, namentlich, was die ernstliche Auseinandersetzung mit ungeliebten Möglichkeiten angeht. Die werden aber um so wahrscheinlicher und zerstörerischer, je weiter sie weg geschoben und verdrängt werden.

Das Gegenteil eines Horizontes ist ein "Standpunkt".

Hut
Die Hut – Der Hut

Haltung. Schutz, vor allem Selbstschutz und Schutz Anbefohlener, für welche man Verantwortung oder Mitverantwortung trägt.

Auch: Schutzmittel, vor allem für das wichtigste Körperteil jedes Menschen. – Den Kopf.

Das Wort Hut findet sich wieder in Vokabeln wie Obhut, behüten, verhüten und auf der Hut sein. Vor allem letzteres hängt eng mit der jeglichem Hut und jeglicher Hut innewohnenden "Vigilanz" zusammen. Als Erfolgsvoraussetzung.

Als männliches Kleidungsstück ist der Hut in den sechziger Jahren zunehmend aus der Mode gekommen, nachdem John F. Kennedy selbst zu Zeremonien, zu denen zuvor kein Mann ohne Hut erschienen war, ohne diesen auftrat. Oder mit dem Zylinder in der Hand. Dies war vermutlich auch der damals modischen Messerschnittfrisur und der zunehmenden Medien-Fixierung geschuldet, die diesen zunehmende Macht übertrug. Wer weiss, ob ein Hut, mehr auf der Hut sein, ihn (und die Welt) vor dem Attentat in Dallas hätte bewahren können?

Schon im "Lindenbaum" ist der Hut, und seine Vernachlässigung, Ausdruck von Entschlossenheit, die - im Gegensatz zu Hut - nicht immer mit Weitsicht und Umsicht verbunden ist:
"Der Hut flog mir vom Kopfe. Ich wendete mich nicht".

Loewe's Melodie zu diesen Worten liefert die non-verbale Unterstreichung der Implikationen.

Hybrid-Antrieb:

Antrieb, bei welchem die Bewegungs-Energie zunächst in eine andere Energieform umgeformt wird, bevor sie am Ort ihrer Anwendung wieder als Bewegung angewandt wird.

Typische Hybrid-Antriebe sind diesel-elektrische und diesel-hydraulische Lokomotiven und Schiffsantriebe.
Hierbei wird die Antriebs-Energie nicht von einem Motor über Getriebe und Wellen übertragen. Vielmehr wird vom Motor eine Öl-Pumpe respektive ein Strom-Generator angetrieben. Hydraulik-Motoren oder Elektro-Motoren an den Achsen übersetzen sodann den Ölstrom oder den elektrischen Strom wieder in Drehbewegung.

Derartige "echte" Hybrid-Antriebe haben den Vorteil, dass ein mechanischer Antriebsstrang entfällt. Und mit ihm viele Nachteile, die der mechanischen Kraft-Übertragung anhaften: Raum-Bedarf, Gewicht, Energie-Verluste, Einschränkungen der gestalterischen Freiheit.

Bei Schiffen kann durch das Entfallen der Antriebswellen Raum besser genutzt werden.

Bei Land-Fahrzeugen kommt als Vorteil noch das Entfallen der Achsen hinzu: Mit Radnabenmotoren in den Rädern beschränken die Achsen die Bodenfreiheit nicht. Hierfür müssen Radnabenmotoren aber leicht sein, weil kleine ungefederten Massen für die Strassenlage entscheidend sind. Dies gelingt mit der AMM-Technologie, welche Value Group Associate Tad Stec mit seinen Innovationen möglich gemacht hat.

Hybrid-Antriebe sind ein Thema des Value Group Geschäftsfeldes Öko Energie Effizienz.