Qualitativ

Gegenteil von "quantitativ".

Bei qualitativ geht es also gerade nicht um Zahlen und Messbarkeit, sondern mit dem Wesen der Dinge um das Wesentliche, durch das das Interesse für quantiative Aspekte überhaupt erst einen sinn erhält.
Daher ist jeder Versuch, das Wesentliche einer Sache allein durch Zahlen zu erfassen, notwendigerweise ein Irrweg. Allerdings ein weit verbreiteter Irrtum, der sich aus dem irreführenden Paradigma des Ersatzes qualitativer Werte und ihrer Vielfalt durch quantitative Kriterien ergibt: Quantifizierbarkeit, Reproduzierbarkeit etc.

Qualitativ ist nur im deutschen Sprachraum mangels Gebrauch ein erst wieder erklärungsbedürftiges Wort.

Es geht bei "qualitativ" nicht um "mehr" oder "weniger" Qualität.
Als Adverb respektive Adjektiv macht das Wort klar:
Es beschreibt. Genauer gesagt steht "qualitativ" für:
"Unterschied beschreibend".

Qualitative Ziele und Briefings sind also Vorgaben, die nicht einfach Zahlen postulieren, sondern sagen, wofür man steht, und wie man langfristig warum von Zielgruppen bevorzugt werden will. Bezogen auf Unternehmen, Marken und Angebote.

Quantensprung
Quantum Leap

Begriff aus der Atom-Physik:
Teilchen bewegen sich auf Bahnen und diese Bahnen vergrössern sich bei Erwärmung nicht graduell, sondern die Teilchen springen erst bei Erreichen des nächsten Energie-Niveaus auf die nächst höhere Bahn.

Bezüglich der Befriedigung von Kunden-Erwartungen wird das Wort für Innovationen benutzt, die nicht nur kleine Verbesserungen darstellen, sondern aus der Sicht der Nutzer einen neuen wesentlichen Unterschied darstellen.

Aktuell wird der Quantensprung, analog zur vorherrschenden Wissenschafts-Theorie, vor allem quantitativ verstanden. In der Tat sind für den Erfolg von Innovationen quantitative meist mit von wesentlicher Bedeutung. Allerdings wird das Wort oft auch für sehr kleine Fortschritte missbraucht.

Veritable Quantensprünge liegen aus der Sicht von Zielgruppen immer dann vor, wenn auch qualitativ eine wichtige Verbesserung im Vergleich zu anderen Angeboten vorliegt.
Diese Verbesserung muss nicht immer technisch wirklich neu sein, um als besonders wichtiger Schritt wahrgenommen zu werden, der zu spontanen Kaufentscheidungen, Bevorzugung und Identifikation mit Angeboten und Marken führt.

Quantensprünge die unter Mitwirkung der Value Group angeregt und erzielt wurden, beruhen auf einer stringenten Methodik, die in umfassender Kenntnis technischer Möglichkeiten bislang unzureichend bediente, "latente" Anforderungen aufspürt und durch Innovationen in neue Markt-Nieschen und Segmente entwickelt. Beispiele stellen erste Infrarot-Kommunikations-Verbindungen für verschiedenste Zwecke dar. Und LCD-Flachbildschirem, deren Innenleben für Jahrzehnte ausschlieslich vom Value Consult&Design Klienten SHARP, Osaka, geliefert werden. Seit kurzem plagiiert von Samsung.

Der Quantensprung entsteht stets durch das grundsätzliche Neudenken der Haupt-Funktion einer Technik. Im Falle des Flachbildschirms betrifft der Quantensprung mehrerlei:
Vermeidung jeglicher Röntgenstrahlung.
Zuwachs an Raum auf Schreibtischen.
Geringere Augenermüdung und grösserer Augen-Abstand.

Es ist ein Teil der Value Group Methodik, Plagiate von Innovationen systematisch zu erschweren, indem Urheber von Innovationen durch stetige Weiterentwicklung von Funktion und Eingehen auf die Vielfalt von Zielgruppen-Präferenzen als Marktführer wahrgenommen werden. Dies wird ergänzt durch stetige eigenständige Weiterentwicklung der Fertigungstechnik, um auch hinsichtlich Produktivität die Führung zu behaupten.

Quantitativ

Auch eine Art, Unterschied zu beschreiben, ist die der Reduzierung eines Sachzusammenhanges auf quantitative Kriterien.
Einst war dies der Ausgangspunkt der Wertanalyse.

Die sich über subtile und oft viel wichtigere, aussagefähigere und für Zielgruppen entscheidendere Unterschiede mehr oder weniger kaltschnäuzig hinwegsetzende Kategorisierung an sich verschiedener Dinge wird allgemein als Gleichmacherei bezeichnet.
Im Notfalle eines Krieges und der Beschaffung von Wehrmaterial ist dies verständlich.
In Friedenszeiten - und für die Sicherung einer Friedens-Kultur - ist aber das Eingehen auf Unterschiede von Menschen und Kulturen eine wichtige Erfolgsvoraussetzung. Diese wird durch Reduktion auf quantitative Kriterien untergraben. Hier liegt die Wurzel der Krise.

Natürlich kann man von Allem feststellen, wie groß, schwer, stark oder schwach, teuer, kurz- oder langlebig etwas ist, um es quantitativ zu vergleichen.
Eigentlich lenkt aber so eine quantitative Betrachtung vom Wesen und von den eigentlichen Werten und dem Wert jeder Sache ab.

So, wie Birnen verschiedener Sorten nur so lange nach dem Preis gekauft werden, wie der Käufer sie nicht probiert hat, um beurteilen zu können, welche Sorte ihm persönlich wie viel wert ist, sollten auch andere Artikel und Dienstleistungen allein nach dem Erfüllungsgrad bisher weniger gut erfüllter Wünsche und Vorlieben beurteilt und bewertet werden.

Dazu muß aber der Menschheit, der durch ein konzertiertes Brainwashing und vorgebliche Sachzwänge die unbegründete Prevalenz der quantitativen Kriterien aufgezwungen wird, erst wieder bewusst werden, daß alle Menschen eigentlich einen eigenen Geschmack haben und daß sie nur die Produkte nach dem Preis kaufen, von denen keines ihren Geschmack besser trifft, schon gar nicht so gut, daß es sich lohnen würde, dafür zu sparen oder auf Anderes gern zu verzichten.
Und erst recht, um sich zugunsten einer echten, stets subjektiven Verbesserung, von einem Produkt zu trennen, welches noch funktioniert, und über den Gebrauchtmarkt nun jemand anders glücklich machen kann.

Merke also: In aller Regel gibt es eigentlich erst einen Grund,
sich mit quantitativen Kriterien zu beschäftigen, wenn eine Sache dank qualitativer Eigenschaften dies Interesse wert ist. Zahlen interessieren erst, wo der Sinn sich aus dem eigenständigen Wesen einer Sache ergibt.