Ubiquitär

Überall vorkommend. Weltweit verbreitet.
Alles, wovon man nicht annehmen darf, es nicht berücksichtigen zu müssen.
Aus Vorsicht und Umsicht: Keime, Bakterien, Missgunst, Machtstreben, Inkompetenz, Despotie, die Gültigkeit des Peter-Prinzips.
Aus Vertrauen und Zuversicht: Liebe, das Bedürfnis nach Anerkennung, das Streben nach Recht und Freiheit von Geist
und Selbstbestimmung.

Praktisches Beispiel: Da die "Feinde", gegen welche gewisse Pflanzen, wie Esskastanien-Bäume, nicht resistent sind, in Nordamerika ubiquitär sind, braucht man dort niemandem
für den Garten einen solchen Baum zu schenken.

Gleiches gilt heute in Europa für die Ulmen-Krankheit.
Daher gibt es immer weniger Ulmen.
Sollte man daher alle verbliebenen Ulmen abholzen?

Ungefähr

Grobe Approximation. Nicht genau. Aber doch irgendwie.

Ungefähr ist unfair, weil es Niemand und Nichts ernst nimmt.
Es ist zugleich die Ursache der Krise, weil es niemand richtig bedient,
und ergo auch Mehrwert nicht realisiert, potentielle Erfolge vergibt
und vorhandenen Wohlstand zerstört und möglichen Wohlstand verhindert.

Wo "genau" nicht für wichtig gehalten wird, werden qualitative Nuancen nicht verstanden.
Folglich werden auch Dinge nur "irgendwie" gemacht, und nicht genau so, wie es optimal und ergo richtig wäre.

Damit fallen aber auch die Mehrwerte der Ergebnisse auf Beträge nahe Null. Genau wie der Grund, die Ergebnisse zu erwerben, oder sich gar mit ihnen zu identifizieren.

Insofern kann man von einem Trend zur "Ungefähr"-Gesellschaft sprechen, und diesen, zumindest als Symptom mit der ungeminderten sich Aufschaukeln der Krise in Zusammenhang bringen.

Ein Grund mehr, gegenüber den Anzeichen solcher kontraproduktiven Trends keinesfalls einzuknicken. Sonst macht man sich mitschuldig an der Minderung unternehmerischer Erfolgspotentiale und des Niedergangs von Wirtschaft und Gesellschaft.

Universal
Allumfassend - Allgemeingültig

Was Alles betrifft. Eigentlich: Das Universum betreffend.
Und alle seine Teile. Präfix und Adjektiv.

Alles, was universal ist und gilt, ist der eigentliche Inhalt menschlichen Interesses, zu verstehen. Weil sich aus ihm Alles herleitet und erklären lässt.
Damit ist alles, was universal ist und gilt. auch der eigentliche Inhalt der Wissenschaft, respektive der Wissenschaften.
Jedenfalls "eigentlich". Alles andere ist Anwendung von Wissen.

Universal ist alles was schon vor dem Leben auf der Erde war und auch nach ihm weiter gelten wird. Und dies nicht nur global, also auf der Erd-Kugel, sondern auch auf und zwischen den Sternen, auch jenseits derer, die wir bisher wahrnehmen können: Im ganzen Universum.

Universal ist vor allem Alles, was kein Menschenwerk, keine Wahrnehmung und Interpretation, kein künstlich erdachtes gedankliches oder reales Konstrukt, also kein Artefakt ist.

"Universal" ist folglich Ausdruck von Vollkommenheit, resp. des Strebens nach ihr. Dies Streben beginnt beim Verstehen, daß Paradigmen und auf ihnen gestützte Ideologien das genaue Gegenteil sind und bewirken: Rechthaberei. Der Anspruch universeller Geltung für a priori unvollkommene Artefakte.
Die Verweigerung der Offenheit gegenüber Anderem,
beginnend bei Erkenntnis und besserem Wissen. Eigenem.
Und ganz besonders gegenüber fremdem.

Unternehmer
Entrepreneur

Menschen, die angesichts gegebener Situationen handeln.

Unternehmer sehen im Bedarf von Menschen die Möglichkeit, diesen Bedarf zu bedienen. Ihr Wettbewerb besteht darin, Bedürfnisse besser zu bedienen, als Andere. Nicht nur quantitativ, durch Preise, Betriebskosten und Lieferzeiten, sondern auch qualitativ, indem die Angebote ihren Nutzern die Verwirklichnug von Ideen besser erlauben, als andere.

Unternehmer wissen um ihre Rolle und Verantwortung für das Gemeinwesen, die Res Publica.
Ihr Erfolg trägt zu Wohlstand bei.
Ihr Mass Halten reflektiert ihre Sozial-Verpflichtung.

Unverwechselbarkeit
Einzigartigkeit, Unvergleichlichkeit

Als deutsche Variante für das U in USP ist dieser Begriff qualitativ noch zielführender, als die wörtliche Übersetzung "Einzigartigkeit". Denn Einzigartigkeit wird oft nicht erkannt. Zumal, wenn die Fähigkeit dazu durch einseitige Verlagerung allen Augenmerks auf quantitative Kriterien unterdrückt wird.

Unverwechselbarkeit beinhaltet – in Ergänzung der ohnehin für jede "Raison d‘Être" von Artefakten notwendigen Einzigartigkeit – die Merkmale der Zeichenhaftigkeit, die zu Erkennen und Wiedererkennen führt.
Zeichen-Prozesse, also das Konzipieren, Setzen, Wahrnehmen und Interpretieren von Zeichen, sind Prozesse der Informations-Aesthetik als Teilgebiet der Wahrnehmungs-Psychologie, sowie der Semiotik.

Für die Wahrnehmung, Erinnerung und Wiedererkennung von Unterschieden haben visuelle Elemente eine hohe Fernwirkung. Dies auch, weil menschliche Wahrnehmung in hohem Masse über visuelle Informationen, also "übers Auge" erfolgt. Daher ist das Design als Potential non-verbaler Kommunikation von Wesen so effektiv. Und diese Effektivität macht es so wichtig, sich der Wirksamkeit und Macht optischer Eindrücke bewusst zu machen. Man kann leicht viel falsch machen, während es neben Kompetenz vor allem Bewusstsein aller Beteiligten erfordert, Gestaltung als Management Tool effektiv zu nutzen.

Wiedererkennbarkeit und ihre Unverwechselbarkeit betrifft aber vor allem qualitative Wahrnehmungen des Wesens der Dinge, und ihrer bemerkenswerten Besonderheiten.
Diese Besonderheiten und ihre Wahrnehmung wirkt über alle Wahrnehmungs-Kanäle und betrifft alle Aspekte einer "Gestalt". So wird "Erlebbarkeit" von Wesen, auch bei neuen Produkten und Strukturen, über die Wiedererkennung von Wesens-Merkmalen zum wichtigen Unterscheidungsmerkmal, welches es im Sinne der Kohärenz und Stringenz von Marken-Auftritten bewusst zu planen und zu gestalten gilt. Als bewusst geplante Kontinuität des Wesens, im Einklang mit dem als Fremd-Bild angestrebten Ziel-Selbstbild einer Organisation und ihrer Angebote.

Alle Wahrnehmungen sollten daher der "spezifischen Kompetenz" einer Firma als Marke entspringen und ihre "Raison d'Être" in den Augen von Zielgruppen und Öffentlichkeit begründen und fortschreiben.

So entsteht eine unterschwellige Wiedererkennung, die auch wirken sollte, wenn, als Test, Firmen-Farben, Markenzeichen und sonstige Merkmale entfallen. Beispielsweise, indem ein Kunde blind an ein neues Produkt - oder hinein - geführt wird, und nur durch das Erleben auf dessen Hersteller schliessen soll. Wenn es heisst, "das kann nur von ... sein", ist ein hohes Ziel erreicht.

Die Zuerkennunng einer starken Raison d'Être seitens der Zielgruppen ist Basis für deren Identifikation mit Marken und stellt ein wichtiges Element nachhaltiger Unternehmens-Erfolge und Führung dar, welches bei Veränderungen (Führungs- und Eigentums-Wechsel) nicht leichtfertig vertan werden darf. Unverwechselbarkeit - also auch Unvergleichbarkeit - von Angeboten und Marken ist auch das Geheimnis, durch welches es (quantitativ) kleinen und schwachen Unternehmen möglich ist, sich in ihren Zielgruppen schnell einen Namen zu machen und bevorzugt zu werden. Und dies weltweit.

Dies Potential gilt es ringsum schnell wieder zu erwecken und voll zur Wirkung zu bringen, um die weltweite Krise zu überwinden. Hierzu - und hierdurch - werden nachhaltig geführte mittelständische Unternehmen erheblich stärker aus der Krise hervorgehen, als diejenigen, die sie verrsacht haben und nach wie vor verschulden.

USP = Unique Sales Proposition
(wörtlich) Einzigartiger Verkaufs-Vorschlag, als "Antrag"

Bezeichnet die Einzigartigkeit eines Angebotes als deutliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber allen anderen bekannten Angeboten und Problemlösungen.

Während der Term „Verkauf“ (Sales) in dieser Bezeichnung meist keiner Erklärung bedarf, bestehen bei "Einzigartigkeit" und "Antrag" in vielen Fällen grosse Verbesserungs-Potentiale des Verständnisses und der Umsetzung. Nicht anders, als im zwischenmenschlichen Bereich… Mancher Antrag mag kurzfristige Erfolge zeitigen. Besonders, wenn er nicht nur auf quantitative Kriterien gestützt wird. Aber nachhaltige Beziehungen basieren auf mehr: Auf gegenseitigem Wohlwollen und Identifikation.

U für Uniqueness oder Einzigartigkeit, steht für jene Unverwechselbarkeit, die sich aus Unvergleichbarkeit ergibt.
Einzigartigkeit bezeichnet die ganz eigene und unverwechselbare Andersartigkeit jedes Angebotes, ohne welche kein Angebot eine eigene Raison d‘Être hätte.
Dieses Anders-Sein (Seine Diversität) kann in vielen verschiedenen Bereichen bestehen und sich als besondere Kombination der Elemente dieser qualitativen Verschiedenheit ergeben. Deren Relevanz ergibt sich allein aus der Akzeptanz seitens der Zielgruppen, die diese Einzigartigkeit zum wichtigen Grund für die Bevorzugung eines Angebotes erheben.

P, oder Proposition steht hingegen für einen wohlwollenden,
ja liebevollen und ergo auch anständigen "Antrag", mit dem Menschen einander umwerben. Im Geschäftsleben ist dieses wohlwollende Interesse, um durch die qualitative Unterscheidung der eigenen Angebote zur besseren Erfüllung der Bedürfnisse, geheimen Wünsche und Präferenzen von Kunden und Zielgruppen beizutragen, der "Schlüssel zum Erfolg".
Im Einzelfall, als Betriebswirtschaft jeder Firma und jedes Projektes, für die Kontinuität der Unternehmen und Marken.
Und in der Summe, als Makro-Ökonomie, von Wirtschaft und Wohlstand von Regionen und Gesellschaft.
Somit bezeichnet Proposition auch die Art des Interesses und Verstehens der Zielgruppen, die eigentlich jedem echten Marketing zugrunde liegt und es auszeichnet, wenn es sich nicht irrtümlich auf quantitative Kriterien reduziert.