Verbraucher
Konsument, Konsumenten

Personen, die durch ihren Verbrauch Kunden sind und neuen Bedarf schaffen.
Da Verbrauch prinzipiell immer Ressourcen betrifft, ist Verbrauch mit Blick auf Ressourcen-Verknappung und Energie-Bedarf und Abwärme der Erzeugungs-, Transformations- und Transport-Prozesse prinzipiell Gegenstand von Reduktions-Bemühungen. Auch in Überfluss-Gesellschaften.

Als mündige Bürger sind Verbraucher gehalten, sich ihrer Bedürfnisse wie der Nebenwirkungen ihres Konsums bewusst zu sein, und Entscheidungen umsichtig und verantwortungsvoll zu treffen. Diese Verantwortung betrifft auch Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung bei der Spezifikation eigener Wünsche und Präferenzen, sowie bei der Auswahl der Angebote zu ihrer Erfüllung.

Da der Welt andererseits Arbeitsplätze fehlen, und mehr Verbrauch keine Lösung darstellt, ergibt sich auch aus dieser Perspektive die Notwendigkeit, Wirtschaft und ihre Innovationen wieder vermehrt auf hochwertige langlebige Wirtschaftsgüter zu lenken, und diese, als Beiträge zum Wohle der Nutzer und der Gesellschaft auch anders zu gestalten und zu kommunizieren, als konsumistische, auf schnellen Ersatz gerichtete Angebote.

Verbraucher als Zielgruppen besser als andere - und dabei keineswegs selbstverständlich billiger - zu bedienen, ist die Quintessenz wirtschaftlichen "Wettbewerbs".

Als Gruppen ähnlichen Bedarfs und gleicher Präferenzen sind Verbraucher wie Nutzer langlebiger Wirtschaftsgüter als Zielgruppen zusammen zu fassen und hinsichtlich ihrer Werte, Haltungen und Motive zu verstehen.

Verbraucherschutz
Konsumenten-Schutz

Konzept, welches unterHinweis auf das unverantwortliche und illegitime Verhalten manager- geführter US Konzerne vom US-Sozialisten und selbst ernannten "Verbraucher-Anwalt" Ralph Nader institutionalisiert und durch sozialistische Kreise und Medien weltweit "exportiert" wurde.

Der Gedanke des Verbraucherschutzes basiert auf Grund-Annahmen, deren Postulierung einem Komplex aus verschiedenen Vorurteilen gleich kommt, und diesen proaktiv als irreführende Paradigmenund Massenmeinungen zementiert hat.

Das Hinterfragen der Paradigmen beginnt bei der Frage, ob Verbraucher a priori dumm sind und Bedarf an Schutz haben. Dann ist die Frage zu stellen, für diese Annahmen wirklich zutreffen, und woran dies liegt. Wer hierfür verantwortlch ist? Schliesslich ist die Frage zu stellen, vor wem Verbraucher zu schützen sind. Vor sich selbst? Vor Unternehmern? Welches Interesse sollten Unternehmer und ihre Mitarbeiter haben, Kunden und Nutzer ihrer Angebote über den Tisch zu ziehen? Würden sie dann über kurz oder lang noch Kunden haben?

Wenn überhaupt, so scheint Verbraucherschutz ein Konzept des Kurierens, nicht von Ursachen, sondern von Symptomen zu sein. Allerdings ein sehr einträgliches.

Das Konzept des Verbraucherschutzes wurde weltweit durchgesetzt. Es ist Teil einer systematischen Untergrabung der Wirtschaften Europas und weiterer Länder, wo ähnlich ethiklose Firmen und Verhaltensmuster wie in USA nicht bestanden haben und durch soziale Kontrolle zwischen den Unternehmern nachhaltig unterbunden waren. (Konzepte wie "der ehrbare Kaufmann", "Made in Germany" etc. bürgen und bürgten hinreichend für un-US-amerikanische Werte, Haltungen und Zuverlässigkeit. Anstand ist unter Unternehmern nach wie vor ein wichtiges Merkmal. Wo es an ihm fehlt, sind Ächtungen angebracht und an der Tagesordnung.

Von dieser Normalität hat sich die europäische Wirtschaft durch andere, aber im Ergebnis gleich gerichtete Einflussnahmen und massiven Druck aus USA, unter Instrumentalisierung von Handels-Organisationen etc. mittlerweile weit entfernt. Die Situation ist aber schnell aus Eigeninitiative drehbar, sobald Unternehmer in dieser Sache zusammen stehen. Vor allem aber jeder für sich und zum eigenen Vorteil und dem des eigenen Umfeldes nachhaltig agieren.

Verdunstungskühlung

Prinzip, nach welchem auch die Haut durch Schwitzen den Körper kühlt.

Dies Grund-Prinzip hat vielfältige Anwendungen.
Immer wird die zum Verdunsten einer Flüssigkeit erforderliche Energie einem zu kühlenden Medium entzogen.

Unter Energie-Effizienz-Aspekten verdient die Kühlung durch Wasserverdunstung in Klimaanlagen besondere Aufmerksamkeit:

Wird in einen Zuluftkanal Wasser gesprüht, so entzieht das Wasser der Zuluft Energie. Die Luft wird kühler. Gleichzeitig steigt die Luftfeuchtigkeit. In Wüsten recht effizient. Daher heistt dies Prinzip der "direkten Verdunstungskühlung" auch "Desert Cooler". Allerdings ist dies Prinzip überall dort nicht verantwortunsvoll einsetzbar, wo Prozesse die Garantie einer Keimfreiheit erfordern, die bei direkter Wassenrverdunstung nicht leicht sicher gestellt werden kann.

Demgegenüber bietet die indirekte Wasserverdunstung mehrere Vorteile. Bei ihr wird in einem Wärmetauscher auf der nach aussen gerichteten Abluft Kern-Oberfläche eines Wärmetauschers ein hauchdünner Wasserfilm aufgebracht. Damit dieser verdunstet werden kann, muss der Zuluft Wärme entzogen werden. So wird die Zuluft gekühlt. Ausser der Ventilator-Energie fällt kein nennenswerter Energie-Bedarf an. Der Wasserverbrauch ist sehr moderat.

Dies Verfahren wurde von mehreren Value-Group Partnern des Geschäftsfeldes Öko Energie Effizienz so extrem optimiert und serienreif gemacht, daß gegenüber Kompressor-Klima-Anlagen über 90% Energieeinsparung erzielt werden. Verscheidene Gebäudetypen wurden mit guten Resultaten ausgerüstet. Ebenfalls Campng Fahrzeuge.Derzeit arbeiten unsere Spezialisten an weiteren drastischen Verbesserungen, naemntlich der Bauform und Grösse. So wird beispielsweise "Stand-Kühlung" von Fahrzeugen möglich, die obwohl in der Sonne gaparkt, mit einem Solar-Paneel effizient kühler als die Aussenluft gehalten werden können. Ebenso bietet sich das Prinzip für Eisenbahnen und Busse an.

Das Potential der Technologie des Value Group Geschäftsfeldes wird in der Studie eines "Hunger Hilfe Trailer für Darfour" dargestellt: Solar gekühlte Transport-Anhänger und Container ermöglichen den Transport und die Lagerung von Lebensmitteln, wo dies bisher an den klimatischen Bedingungen scheiterte, respektive mangels Energie und Geld unmöglich war.

Verkehrs-Sicherheit

Teil-Komplex des Wissens und ständigen Bewusstseins, dass Leben gefährlich ist. Sicherheit ist ergo ein Erfordernis, welches durch Vigilanz als Teil der Eigenverantwortung sicher gestellt wird. Auch im Verkehr.

Verkehrs-Sicherheit betrifft die Sicherheit aller Aspekte von von Ortveränderungen. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Namentlich von Transporten im öffentlichen Raum.

Verkehrs-Sicherheit betrifft stets vier Komponenten: Die Verkehrsteilnehmer, die Verkehrsmittel, die Infrastruktur und den sonstigen Kontext, einschliesslich vorherrschender Paradigmen, welche eine Einflusss auf Werte, Haltungen und Verhalten haben.
Das Verhalten der Planer von Verkehrsmitteln und Infrastrukturen sowie Regeln.
Und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Verkehrsteilnehmer sind a priori alle Menschen und manche Tiere. Wenn der Übergang zwischen beiden Kategorien fliessend erscheint, so liegt dies wohl auch daran, dass Menschen letztlich auch eine Spezies des Tierreiches sind. Allerdings die jenige, die theoretisch am meisten lernen kann. Dies Lernen, und der Bedarf, gerade auch im Verkehr, an der eigenen Kompetenz, de meigenen Können, auch mit Blick auf das souveräne Beherrschen unerwünschter Situationen, zu arbeiten, wird durch Paradigmen beeinflusst. Gegenwärtig, seit Jahrzehnten, negativ: Lernen und Kompetenz werden für immer weniger wichtig gehalten, und damit den Teilnehmern zugleich weniger zugetraut und gestattet. Im Falle von Flugzeug-Führern geht dies so weit, daß Extrem-Situationen nicht mehr beherrscht werden können, weil die Software die entsprechend gezielt extremen Manöver nicht zulässt. Piloten als "Operateure komplexer Systeme" sind allerdings nach aller übrigen Automatisierung eigentlich nur im Cockpit erforderlich, um dank ihrer Kompetenz als Menschen in den unerwünschten Fällen kompetent und besonnen eingreifen zu können, die nicht von Computern geleistet werden können.

Auf Strassen hingegen ist die Komplexität weitaus geringer. Vor allem aber anders.
Seit jedoch anstelle von strenger Verkehrserziehung, Kompetenz, Verantwortung sowie stetiger Verbesserung, nur noch auf Vorschriften vertraut wird, steigen Unfallzahlen sogar bei immer noch schärferen Begrenzungen. So, wie bei Hunden eine Leine, oder gar "Leinenzwang" weder die Erziehung des Hundes ersetzen kann, noch die Erziehung, Vigilanz und Verantwortlichkeit der Hundehalter, so ersticken auch gängelnde Verkehrsregeln eher die Entwicklung von Kompetenz und Fähigkeit, eigenverantwortlich zu handeln, statt sie zu fördern.
Man vertraut auf Regeln, statt auf Kompetenz.
Auch bei den Planern von Infrastrukturen.
So fehlt Umsicht und Weitsicht kundiger Führung als Anleitung. An allen Stellen und in allen Bereichen. Denen, die darüber sprechne und urteilen oft völlig unbewusst, weil die Paradigmen Denkselbständigkeit verhindern.

Bei der Sicherheit der Verkehrsmittel sind aktive und passive Sicherheit zu unterscheiden: Die Sicherheit von Information, Bedienung und Beherrschbarkeit, die die Wahrscheinlichkeit von Unfällen senkt, weil sie erlaubt, sie aktiv zu vermeiden. Und die passive Sicherheit, welche die Unfallfolgen begrenzt, falls es dennoch zu einem Unfall kommen sollte.

In Schweden gab es zwei Autmobilhersteller, die diesen Unterschied als Wesenszüge ihrer Produkte verkörpert haben. Einerseits Volvo: Relativ hohe Schleuderneigung und Unfallhäufigkeit, aber relativ gernige Folgen auch bei schweren Unfällen. Andererseits Saab: Vergleichbare passive Sicherheit und deutlich geringere Reparaturkosten als alle anderen Marken der Welt, wenn doch zu kleinen Zusammenstössen kommen solle. Vor allem aber eine extrem geringe Unfallhäufigkeit, dank extremer "Idioten-Sicherheit", auch in extremen Situationen. Ralley-Erfolge unterstrichen dies, solange mit seriennahen Autos erfolgreich teilgenommen werden konnte.

Nach der Übernahme der Geschäfte durch Markenzerstörer verloren beide Marken ihr Wesen. Andere Marken wie Peugeot und Fiat kamen Saab in ihrem sicheren Fahrverhalten nahe. Ganz im Gegensatz zu Volkswagenprodukten, die gemäss dem Credo von Prof. Seifert "wie auf Schienen" fahren sollten, was den Lenkern auf trockener Strasse ein übermässig sicheres Gefühl induzierte, während es sie auf schlechtem Untergrund, der im Winter das normale ist, überforderte. Nur wenige können neutrale Fahrzeuge im Schleudern fangen. Das war bereits das Problem des Lancia Stratos, und anderer Mittelmotorfahrzeuge: An Winter-Ralleys überforderten sie auch die ausgebufftesten Profis. Nicht anders als Porsche's Elfer mit ihrer Übersteuerneigung - und dann erst die ersten turbos - ein spektakuläres Gefühl vermitteln, aber in Sachen aktiver Sicherheit nicht das Maximum ergonomischer Optimierung darstellen.

Bei der Volkswagengruppe haben die sehr verschiedene Zielgruppen ansprechenden Marken, wie Seat und Skoda, und vor allem auch Volkswagen selbst, erst nach der Übernahme der Führungsverantwortung durch Dr. Ing Ferdinand Piëch ihr jeweils eigenes, sicheres, und nicht länger übermässig neutrales Fahrverhalten als Markencharakter erhalten.

Dies Wissen ist bereits vor Jahrzehnten in die Firmenwagen-Flotten-Politik der Value Group und von ihr beratener Firmen eingeflossen, bei der Automarken als Teil des eigenen Markenauftritts bewusst gewählt wurden. Da es denoch einigen Führungskräften gestattet worden war, sich ihr Firmenfahrzeug selbst auszusuchen, gab es über 15 Jahre neben vielen Saabs auch stets einige BMW, Mercedes, Volvo etc. Obwohl in der Unterzahl, ereigneten sich mit jenen anderen Marken pro Jahr, meist im Winterhalbjahr, mindestens ein schwerer Unfall. Diese Bestätigung durch eine Langfrist-Beobachtung führte zu dem Kommentar von Value Group Gründer Gerhard K. Eichweber: "Wenn man Mitarbeiter nicht nach ihren Autofahr-Künsten auswählt, sollte man ihnen einen Saab geben." Auch wenn die Marke Saab inzwischen systematisch zugrunde gerichtet wurde, gilt dieser Ansatz, als Auswahl-Prinzip, noch immer: Es kommt auf das "Passen" der fremden Marken-Identität zum eigenen Selbstbild an. Hierzu gehören, neben Formensprache und funktionalen Erfordernissen, "Charakter", Ergonomie und aktive Sicherheit.

Was hingegen die Infrastrukturen angeht, stellt die Schweiz mit ihrer restriktiven Vorschriften-Politik derzeit ein Beispiel dessen dar, was passiert, wenn ein Pendel zu weit in ein Extrem ausschlägt: Wie in weiten Teilen der Welt regiert das Paradigma, Geschwindigkeit, und nicht Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit seien gefährlich. Durch geradezu entmündigende Limitierungen von Geschwindigkeiten etc., und eine Verunglimpfung geringster Regel-Überschreitungen als "Rasen", ist das Bewusstsein für die auch im stehenden Fahrzeug bestehenden Gefahren stetig weiter gesenkt wordenDie Fähigkeit, verantwortlich zu handeln wurde untergraben. Auch in Politik und Verwaltung. Im Gegensatz zum Rest der Welt, wurde eine eigene Verkehrszeichensprache auf Strassen zu malen begonnen, die im Winterhalbjahr durch Schnee unsichtbar wird. Ganz abgesehen davon, dass sie für Besucher dieses Durchreiselandes unbekannt und verwirrend sind, und so Alle gefährden. Aktuell werden vermehrt Unfälle an Zebrastreifen verzeichnet, die sich durch ihre Farbe extrem viel weniger von normalen Strassen-Belägen unterscheiden. Die in aller Welt markanten Schilder an Zebrastreifen, einschliesslich allfälliger Vorankündigungen bei unübersichtlichen Situationen, fehlen entweder ganz, oder sind unauffällig klein, geradezu getarnt. Nun wundert man sich, und diskutiert weitere Reduktionen von Geschwindigkeiten. Anstatt Zebrastreifen in und zwischen Kurven gar nicht zuzulassen, oder wenigstens Verkehrsschilder und Ankündigungen zum Schutze aller Beteiligten zu errichten: Ein von den Beteiligten nicht erkannter oder geflissentlich übersehener Scherbenhaufen viel zu langen Wirkens eines Ministers, der sich vor allem durch seine vereckten Agenden extremer Wirtschafts- und Autofeindlichkeit ausgezeichnet hat.

Das äussere Zeichen einer Ideologie, die Präkariat benötigt, um ihre Wähleranteile halten zu können, und es darum immer wieder auf infame Weise schafft, anstatt die eigenen Politik nach Maslow den eigenen Erfolgen und den durch sie geschaffenen Prioritäts-Verschiebungen in einer Bevölkerung anzupassen, der es denkenswerterweise gut geht.

Wie im Strassenverkehr ist auch die Sicherheit aller anderen Verkehrs-Infrastrukturen, wie jede Sicherheit und Beherrschbarkeit, nicht nur von "Technik", sondern von Artefakten und Natur insgesamt, eine Frage ganzheitlich kundiger Analyse und Gestaltung, insbesondere der Bedientechnik. Hier sind die Regeln der Wahnehmungspsychologie und insbesondere der Informations-Aesthetik der Schlüssel zu eindeutigem Verstehen und souveränem Handeln. Gertade auch unter Disstress. das oben angeführte Beispiel der Signalisierung im Strassenverkehr ist demgegenüber nur eine "Kindergarten"-Fingerübung.
Wo aber nicht einmal die gelingt, ja nicht einmal bewusst ist und ihre fehlende Professionalität nicht als Ursache von Problemen anerkannt wird, ist Gefahr im Verzuge. Und einmal mehr Gelegenheit, einen Ausspruchs von Gerhard K. Eichweber zu zitieren: "Denn sie wissen nicht genug, um zu wissen, was sie nicht wissen."
Kein Problem, wo keinerlei Verantwortung für Menschenleben getragen wird. Die aber trägt jeder Mensch und jedes Tier schon mal mindestens fürs eigene Leben. Planer und ihre Auftraggeber in Verwaltung und Politik tragen diese Verantwortung für Dritte. Wobei es nie zu vergessen gilt, dass Planer nur so gut gestalten können, wie es ihre Auftraggeber zulassen.
Sie können allerdings Aufträge zurück geben. Nur: Wie reagieren und rächen sich dann unverantwortliche Personen, wenn sie die Macht haber?

Vermögen

Die Fähigkeit, etwas zu bewegen und zu realisieren.
Vermögen betrifft also sowohl die Kombination aus geistiger und körperlicher („qualitativer“) Befähigung als auch die („quantitative“) Verfügungsgewalt über das zu jeder Realisierung auch nötige Kapital.

Jedes Vermögen beinhaltet die Verpflichtung, es auch nach Kräften zum nachhaltigen Wohle der Welt, resp. der gemeinsamen Sache des Teiles der Welt und der Gemeinschaft, in dem man lebt (der „res publica“), eingesetzt zu werden.

Als Teil-Aspekt der sozialen Marktwirtschaft ist es die "Sozialverpflichtung des Kapitals", die einst Ludwig Erhard mit seinen Erinnerungen an das "Mass halten" wach hielt, ohne welche Vermögen wertelos und unfähig wäre.

Die Kombination aus Kompetenz und Kapital, welche den Begriff des Vermögens ausmacht, beinhaltet auch den kategorischen Imperativ, das zu tun, was man kann. (Siehe auch: Können)

Vermögenssteuer

Die Reduktion des Vermögens von Individuen, etwas zu realisieren, um die Vertreter der Allgemeinheit in die Lage zu versetzen, dies, oder anderes, an ihrer Stelle zu realisieren.

Da die Allgemeinheit, vertreten durch ihre Diener, dies meist nicht mit gleicher Effektivität und Effizienz zu realisieren vermag, wie die derart besteuerten Personen, ist eine Vermögenssteuer ethisch nur gerechtfertigt, wo Individuen ihrer sich aus dem Vermögen ergebenden Verpflichtung nicht nachkommen, das, was (ggf. nur) sie zu bewirken vermögen, auch zu tun und zu realisieren aufrichtig sich zu bemühen.

Verschiedenheit, Verschiedenartigeit

Unterschiedlichkeit, Diversität.
Gegenstand qualitativer Unterscheidung.

Vigilanz

Phänomen und Mass der allseitigen Aufmerksamkeit.
In Psychologie und Medizin angewandter Fachbegriff.
Vigilanz kann durch Elektro-Enzephalogramme (EEG) als Teil
der Gehirn-Tätigkeit gemessen werden.
Vigilanz ist zugleich Geistes-Haltung
und physischer Zustand, und letztlich eine Voraussetzug selbständiger Überlebensfähigkeit, weil sie die Wahrnehmungs- und Deutungs-Bereitschaft für Zeichen betrifft, deren Interpretation für das Erkennen und Verstehen von Situationen, Gefahren und ihren verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten ist. Und für die schnelle umsichtige Wahl der geeigneten Massnahmen und ihre beste Reihenfolge.

Vigilanz betrifft also einerseits die Haltung gegenüber Wahrnehmungen und sonstigen Informationen – und andererseits die kognitive Offenheit, sich bei der Interpretation nicht von Präferenzen und vorschnellen Urteilen sowie fremden und ablenkenden Suggestionen leiten oder einlullen zu lassen.

Andererseits betrifft Vigilanz die Kombinations-Gabe und Souveränität des Urteils, um sogleich, respektive ständig, vorsichtshalber, alle Optionen zu bedenken. Sowohl was die möglichen Bedeutungen wahrgenommener Zeichen betrifft. Wohin sich also beispielsweise Trends in Wahrheit entwickeln.
Und was für jede der Möglichkeiten die situationsbedingt möglichen Massnahmen und deren optimale Kombination betrifft.

Vigilanz lässt sich durch Gestaltung stimulieren und fördern.
Dies Wissen ist bei Value Group beispielsweise in Gestaltungs-Richtlinien für Arbeits-Umgebungen, Anzeigen und Bedienelemente komplexer Systeme (Leitstände, Cockpits, Schiffsbrücken) eingeflossen, wo Operateure komplexer Systeme letztlich nur noch für unvorhergesehene Fall-Kombinationen anwesend sind. Also für Notfälle, die nicht von Maschinen (Automaten, Computern) automatisch beherrscht und entschieden werden können. Denn das kompetente Kombinieren von Informationen aus verschiedensten Sachgebieten als Diagnose, Lage und Optionen erfordert menschliche Fähigkeiten, die nicht durch Computer ersetzbar sind. Während andererseits elektronische Prozesse Informationen schneller erfassen und zu leicht verständlichen Zeichen aufbereiten können. Auch dank guter ergonomischer Gestaltung.

Viginalz als ständiger "Zustand" ist ein mentales Phänomen. Die Bereitschaft oder Disposition dazu hängt von Kultur und Erfahrungen, aber auch von genetischen Einflüssen ab. Z.B: ADD, ADS oder "ADHS", welches eigentlich "Mehr Canal Aufmerksamkeits Disposition" – MCAD – heissen müsste.
Vigilanz kann aber auch durch Bewusstsein und durch unterbewusste, gestaltbare Stimuli gefördert werden. Wichtig ist Übung. Diese setzt Bereitschaft voraus, die aus dem Bewusstsein gestärkt wird, dass fehlende Vigilanz Gefahren geradezu herauf beschwört, und die Betroffenen diesen geradezu ausliefert.

Andererseits wird bei niedriger Vigilanz, wie sie durch stetige geistige Unterforderung eintritt (Piloten, Kapitäne und sonstige Operateure komplexer Systeme en route, ohne Vorkomnisse) jede Gefahr, beispielsweise durch Adrenalin-Auschüttung, zunächst zu Überreaktionen oder gar Lähmungen führen. Suboptimale Handlungsweisen, gerade dann, wenn es darauf ankommt, gilt es aber zu vermeiden. Daher ist Vigilanz als bewusstes Problem und Voraussetzung für das Tragen von Verantwortung lebenswichtig.

Als Überlebensvoraussetzung betrifft Vigilanz alle Lebensbereiche. Nicht nur für Unternehmer und Manager, Zuständige in Verwaltungs-Positionen, Politiker und Medien, sondern auch für Gesellschaft und gesellschaftliche Gruppen insgesamt. Wenn ein altes röm. Sprichwort sagt: "Wehret den Anfängen!" so ist dieses rechtzeitige Wahrnehmen, Erkennen, Verstehen und rechtzeitig beherzte Handeln ohne Vigilanz nicht möglich.

Nur die ständige Vorbereitung auf alles, was sein kann, führt zu vorurteilsoser, nüchterner Beurteilung dessen, was ist – was sich aber meist nicht erst durch klare Ergebnis-Analysen, sondern durch früh erkennbare Anzeichen manifestiert, die es ermöglichen, zu verstehen, was warum wie erfolgt und erfolgen wird, und welches für verschiedene Szenarien die am besten zielführenden Massnahmen sind. Das Bedenken aller überhaupt nur denkbaren Szenarien und die Szenariotechnik sind daher Voraussetzungen wirklich erfolgreich zielführender Strategien. Denn Strategie ist letztlich ein Synonym für Vorbereitung, die der Vigilanz Orientierung verleiht.

Als Metapher für Vigilanz kann Karl May dies besonders gut illustrieren: Seine Protagonisten handeln dann richtig, wenn sie beispielsweise beim Schrei einer Eule stets wissen, dass sowohl ein wirklicher Vogel dessen Quelle sein kann. Dass es sich aber auch um ein Zeichen versteckter Menschen handeln kann. Und dass es gilt alle diesbezüglichen Möglichkeiten so abzuklären, dass potentielle Feinde sich nicht beobachtet oder erkannt fühlen. Denn nur so kann man infamen Plänen rechtzeitig zuvor kommen, indem man selbst das Heft des Handelns in die Hand nimmt.

So gesehen kann Karl May als gutes Beispiel für ständige Vigilanz als Aspekt wirklicher Führungs-Kompetenz und Verantwortung stehen. Aber auch für Semiotik, also für die Wahrnehmung und vorurteilslose Interpretation von Zeichen. Und übrigens auch für Masshalten in allen Handlungen, als Vermeidung von Überreaktionen, namentlich gegenüber Widersachern.

Vorbereitung
Vorbereitet-Sein – Paratus quod Promptus

Andere Vokabel für "Strategie". Der Ersatz oft gebrauchter Vokabeln durch andere Worte dient der Bewusstmachung und Abstimmung darüber, was genau gemeint ist.
Eine Strategie ist nichts anderes, als eine besonders eingehend alle Möglichkeiten vorweg bedenkende Vorbereitung auf die Zukunft.

Gleichzeitig kann die Sensibilisierung für das, worum es genau geht, auch vom Wildern in fremden Sprachen profitieren:
Das in Japan bis heute meist gebräuchliche asiatische Zeichen für "Vorbereitung" zeigt Herz, Hirn und Seele im perfekten Einklang miteinander.
In China hingegen, von wo her dies Zeichen ursprünglich stammt, ist längst ein anderes Zeichen zum prägenden Bild
für Vorbereitung geworden: Es zeigt Werkzeuge, säuberlich griffbereit. Auch das ist Vorbereitung.

Der Gedanke an Feuerwehren, die im Vorhinein nie wissen,
welch ein Einsatz sie als nächstes fordern wird, und wann, zeigt, wie sehr beides wichtig ist: Die blind griffbereite Unterbringung aller Werkzeuge. Und die mentale Stärke, damit man durch nichts an klarem Überblick und umsichtigem Handeln gehindert wird.

Das genau ist auch, worauf es bei der Führung jeder Firma und jedes Projektes ankommt. Darum bedient man sich der Szenario-Technik, um Strategien solide vorzubereiten. Hierbei arbeitet die Value Group bevorzugt mit Ute Helene von Reibnitz als externem Associate zusammen. Interessierte erhalten ihre Publikationen auch über uns.

Vorurteil
Vor-Urteil, Prejudiz, Prae-Judiz

Urteil, welches angewandt wird, bevor man Details kennt.

Vorurteile sind praktisch. Sie erlauben schnelle Entscheidungen, wo es sich um Routine-Fragen handelt.
Es gilt aber, sich stets bewusst zu sein, wo man Vorurteile anwendet – oder gar humorvoll kultiviert.

Je höher der Anspruch einer Person oder eines Personen-Kreises an sich selbst, je bereiter sollte man auch sein, Vorurteile immer dann schnell auf den Prüfstand zu stellen, und hanhand der tatsächlichen Fakten zu revidieren, wenn es zu einer Situation kommt, in der es darauf ankommt, nicht nur schnell entschlosen, sonden korrekt und umsichtig zu urteilen.

Als Teil von Regeln und Routinen spielen Vorurteile eine wichtige Rolle in allen Berufen und Institutionen. Auch wenn sie anders genannt werden. Dies bewusst zu halten, ist eine wichtige Führungs-Aufgabe. Es ist sozusagen die Grundlage des "Management by Exception", also der Ausnahmefälle, für die und in denen sich die Führung vorbehält, selbst, und allenfalls auch gegen alle allgemein geltenden Regeln zu entscheiden.

Hiermit gibt man der qualitativen Unterscheidung der Andersartigkeit spezifischer Umstände und Fälle ihren erforderlichen Raum, der gar nicht reichlich genug beimessen sein kann.