Yacht

Seegehendes Schiff für private Transport-Zwecke.
Nach heutigem Verständnis entweder ein für Touren geeignetes Sportboot. Meist als Segelschiff vom Wind getrieben.
Oder ein Motor-Schiff, welches Urlaubs- und Repräsentations-Zwecken dient.

Einst sozusagen eine private "Kutsche zur See".
Oft auch eine Villa oder Repräsentanz zur See, welche den Vorteil der Veränderbarkeit ihres Standortes hat.

Yachten wurden in der Vergangenheit oft für offizielle und auch für geheime Treffen zwischen Staatschefs und ihren Delegationen gewählt. Gelegentlich auch ausserhalb jeglicher Hoheitsgewässer.

Nach heutigem Verständnis sind insbesondere Segel-Yachten Sportschiffe, welche durch die Kombination aus gemeinsamer Betätigung, Umgang mit Natur-Gewalten, Verantwortung für einander und gemeinsamem Reisen gruppendynamischen Effekten unterliegen, und diese provozieren, welche die menschliche Kompatibilität auf die Probe stellen und passende Menschen zu Mannschaften zusammen schweissen.

Yachtsegeln hat grosse Potentiale als bewusste Massnahme des "Team-Buildung", aber auch heilpädagogische Wirkungen, z.B. mit schwierigen Jugendlichen.

Eine Sondergruppe innerhalb der Yacht-Segler stellen die Einhand-Segler dar, der tendenziell auch Value Group Gründer Gerhard K. Eichweber angehört. Ihr Anspruch an sich selbst, hinsichtlich Gesamt-Kompetenz und sich für nichts zu schade sein, wird durch ein besonders hohes Mass des Erlebens der Einheit von Mensch, Schiff und Natur belohnt.

Yacht-Design
Naval Architecture

Typischer Fachbereich des Designs, in welchem alle Fähigkeiten, die unter Designern Spreu von Weizen trennen, gefordert sind.

Yacht-Design betrifft das "Ganze" und seine Abstimmung anhand verschiedenster, oft auch widersprüchlicher Randbedingungen.

Neben physikalischen Kenntnissen und räumlichem Denken als Grundlage technischer Optimierung kommt es beim Yacht-Design auf Sicherheit und Verantwortung an. Aber auch auf das Verstehen des unterschiedlichen "Seins" verschiedener Menschen und Gruppen, als Nutzer und als Betrachter der Produkte des Yacht-Designs.

Erst diese Kombination kann zu echten Innovationen führen, welche latente Märkte bedienen und in wachsende Segmente entwickeln.

Yacht-Markt

Markt neuer und gebrauchter "Lust"-Schiffe für Freizeit-Kapitäne.

Beispiel eines "reifen Marktes", der durch die Fixierung aller Anbieter auf ein Paradigma der Kunden-Wünsche ( "der Markt" will…) wenig Anreize bietet, ein Produkt zu erwerben.
Nicht als Ersatz-Kauf für ein vorhandenes Schiff, weil kein neues Produkt wirklich etwas anderes bietet, als andere, einschliesslich desjenigen, welches man besitzt.
Und ergo auch überhaupt nicht. Wo kein Angebot zu spontaner Identifikation und Kauf führt, weil letztlich alle vergleichbar sind, erfolgen Käufe nicht nur verstärkt nach quantitativen Kriterien, sondern unterbleiben gleich ganz.
Mangels Begeisterung überwiegt die Vernunft:
"Ein Schiff ist ein Loch im Wasser, in welches man sei Geld wirft!"
Man chartert.

Wenn in einem derart hinter seinen eigentlichen Potentialen zurückbleibenden Markt innovative Angebote auftauchen, welche durch ihre Andersartigkeit nicht nur überzeugen, sondern begeistern, entsteht neues Wachstum.

Das Value Group Konzept der "Benutzungs-Muster" erlaubt die Spezifikation neuer Leitmotive, welche als andersartige "Raison d'Être" zu neuen Anforderungen und Konfigurationen von Produkten führen.
Auf den Yacht-Markt angewandt, der insgesamt dem Paradigma vom "im Hafen schlafen" folgt, können so neue Produkt-Typen entstehen, die den Markt beleben. Nicht anders, als dies einst durch Differenzierung der Automobil-Typologien erfolgreich den Automobil-Markt belebt hat. Einschliesslich einer Belebung des Gebraucht-Marktes, weil Yachten plötzlich für Gruppen verfügbar und bezahlbar werden, die es sich vorher nicht leisten konnten, ein Schiff zu besitzen.